Am Do. 23.4. wurde  in 8-stündiger Arbeit die Gemeindehalle in einen irischen Pub verwandelt – der kleine Kreis um die 9-köpfige Erwachsenen-Gruppe mit einigen Ehemännern und Familienmitgliedern, sowie Tim Itzelberger mit seiner Technikanlage, hat keine Mühen gescheut, um alles für ihr 3. Musical „Rhythm of Life“ vorzubereiten. Zwei Jahre intensives Training, das Einbinden neuer Tänzerinnen und insgesamt sechs neue Choreografien allein der drei Irish-Gruppen, verlangte von allen Beteiligten viele Trainingsstunden und viel zusätzliches Üben ab. Obwohl nur zwei gemeinsame Proben zustande kamen, zeigten alle sehr viel Flexibilität und Professionalität, um die vielschichtigen Tänze einzustudieren. Diesmal tanzen die Erwachsenen und die Teens alle vier Tänze gemeinsam, hatten aber nur ein paar gemeinsame Trainingseinheiten. Durch die über 80 Mitwirkenden konnten die Platzkarten fast gänzlich verkauft werden und an beiden Tagen wurde die Zeit vor dem Beginn des Musicals genutzt, um sich vom Landgasthof „Im Buchs“ wie gewohnt bestens kulinarisch versorgen zu lassen.

 

DPP 0084kPünktlich um halb acht konnte Petra Mehnert dann die Gäste begrüßen und sie einladen, gemeinsam den Rhythmus des Lebens in Worten, eigenen Bildern, mitreißender Musik und vielfältigem Tanz zu erleben. Das bunte und abwechslungsreiche Programm erstaunte das Publikum ebenso wie die Professionalität aller Darsteller. Die größte Gruppe war diesmal die Gruppe der Irish-Kids von Petra Mehnert (20 Mädels von 5 bis 15 Jahren). Besonderen Applaus bekamen die beiden Jugendgruppen für ihre selbst einstudierten Stücke: Die Breakdancer des TSV Ottenbach um Marco Firle und die Hip Hopper „LINC“ aus Reichenbach. Aus dieser Gruppe tat sich auch die Tochter von Csilla Ihring (Co-Trainerin der Irish-Dancers, Leiterin 7-Down und Trainerin der Männergruppe „After Eight“) hervor: Isabel Ihring verzauberte die Halle mit ihrer einzigartigen Stimme und gemeinsam mit Lena Weber (Staufer Irish Teens) sang sie wunderschöne Duette. Lena zeigte dann noch ihr Können am Saxophon gemeinsam mit den Irish-Dancerinnen  Melanie de Pay und Amaia de Andres. Die Jazztanzgruppe 7-down betörte die Gäste mit schwungvollen Tänzen und wundervollen selbstgeschneiderten Kostümen. Der Tanz mit den Rollatoren, der von drei Männern der Reichenbacher Ballsportler „After Eight“ ebenfalls in Eigenregie einstudiert worden war, hatte viele Lacher auf seiner Seite. Für Melancholie und Feuer sorgten die Profi-Tänzerinnen aus Stuttgart: Laura Kramer (Ballett) und Sabine Exner (Flamenco). Petra Mehnert durfte den Gegenpart im Eifersuchts-Tanz darstellen und Cora Hornung aus Schorndorf brillierte wie schon beim letzten Musical als American Stepper. Und überall und mittendrin der Solotänzer – Branko Dorosulic, der in ganz viele Rollen schlüpfen durfte und als virtuoser Stepptänzer die Schuhe zum Glühen brachte. Nach zwei Stunden Programm waren sich alle einig: So ein Programm hat es verdient, nochmal gezeigt zu werden! Vielleicht wird das Ensemble ja von einem anderen Verein engagiert? Und bei den beiden Drehbuch-Autorinnen und Regieführenden, Csilla Ihring und Petra Mehnert, rauchen schon wieder die Köpfe für weitere irische Events …

 

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